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Brauche ich wirklich Bewerbungsfotos?

In den letzten Jahren hat sich einiges zum Thema Bewerbung geändert. Nicht nur, dass sich die Form und der Satzspiegel einer optimalen Bewerbung geändert hat, auch das Thema Bewerbungsfoto wurde öfter durchdacht und besprochen. Ein Jahr sind Bewerbungsfotos wieder total im Trend, ein anderes Jahr, sind sie nicht gern gesehen. Was steckt also dahinter, dass die schönen Fotos, oftmals auch vom Fotograf gefertigt, auf einer Bewerbung eine oft negative Seite haben?

Eine heikle Sache

Stellen Sie sich vor, Sie wären Chef eines Unternehmens und müssten zwischen vielen Bewerbern entscheiden. Man hätte einige ohne Bild und einige Bewerbungen mit Bewerbungsfoto. Egal wie qualifiziert ein Bewerber auch sein mag, ein Bewerbungsschreiben mit einem Foto der Person wird auf den ersten Blick immer ansprechender sein, als eine Bewerbung ohne Foto. Sehen Sie ein Bild von einer Person, die Sie optisch ansprechend finden, können Sie sich auch länger an diese Person und somit auch an die Bewerbung erinnern. Das allein regelt unser Unterbewusstsein und kann nicht gesteuert werden. Deshalb kann es sich auch für Sie, als entscheidende Person negativ auswirken, wenn Ihr Unterbewusstsein einen Bewerber anhand des Bewerbungsbildes sympathisch findet und deshalb einem viel qualifizierteren Bewerber vorziehen würde.

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Bei einer Bewerbung zählt der erste Eindruck.

Erster persönlicher Eindruck zählt

Natürlich sagt ein Foto schon eine Menge über einen Bewerber aus, allerdings kann dieser Eindruck auch täuschen. Deshalb wäre es gut, sich nicht allzu sehr von einem Foto einnehmen zu lassen und alle Bewerbungen objektiv, unvoreingenommen zu sehen. Auch befürchten viele ausländisch aussehende Bewerber, beim Bewerbungsverfahren, schlechter wegzukommen, als einheimisch aussehende. Um das zu vermeiden und ein unbeeinflusstes Auswahlverfahren zu generieren, werden bei vielen Bewerbungen keine Fotos mehr erwünscht, damit sich die Firmen unbeeinflusst auf das Können des Bewerbers und nicht auf das Aussehen konzentrieren können.

Optisch muss es stimmen

Natürlich muss auch eine gewisse Optik bei einem Bewerbungsfoto gegeben sein. Bewirbt man sich beispielsweise bei einer Bank und präsentiert sich in Jogginghose und ausgebeultem T-Shirt, ist es normal, dass man garantiert nicht unter den Top-Bewerbern ist. Wichtig ist, dass man sich im Vornherein darüber Gedanken macht, ob es  Vorteilhaft wäre, ein Bewerbungsfoto mit hinzuzufügen, oder ob dies unnötig ist. Diese Entscheidung ist also abhängig davon, für was man sich bewirbt. Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass wenn man ein Bewerbungsbild beilegt, man auch optisch in das Unternehmen passen muss. Also sollte man sich in nächster Zeit bewerben wollen, schnell „Bewerbungsfoto Frankfurt“ googeln und zum nächsten Fotografen ins Fotostudio fahren.

Vorgehen bei der Auswahl

Ist man nun selbst dabei, Bewerber nach Ihren Qualitäten zu sortieren und potentielle neue Mitarbeiter zu suchen, sollte man vielleicht zu aller erst die Lebensläufe aller Bewerber zu vergleichen und die Besten heraus zu suchen. Als nächstes werden die Motivationsschreiben auf die Ansprechendsten sortiert und falls man bis dahin noch keinen Favoriten haben sollte, kann die letzte Instanz dann die Wirkung des Bewerbungsfotos sein.

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