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Eventfotograf auf einer Hochzeit: Das Talent des unsichtbar seins

Schnell von Menschengruppe zu Menschengruppe zu huschen, keiner bemerkt einen und am Ende fragen sich die Kunden, wer denn bitte, wann diese schönen Bilder gemacht hat. Genau das ist die Aufgabe eines Eventfotografen oder Messefotografen. Unsichtbar sein, egal wie viele Leute bei einer Veranstaltung sind, sich unbemerkt zwischen den Feiergästen zu bewegen und die schönsten Momente in Bildern einzufangen. Doch dieses Unbemerkt bleiben ist keine leichte Sache, gerade dann nicht, wenn es sich zum Beispiel um eine Hochzeit handelt, bei der jeder jenen kennt und schnell ersichtlich ist, dass der Hochzeitsfotograf nicht mit zur Familie gehört. Sich unsichtbar machen, gehört also zum höchsten Gebot eines Fotografens, aber wie stellt man das an? Wie bleibt man auf einer Hochzeit unsichtbar?

Niemandem die Show stehlen

Höchstes Gebot ist, sich niemals vor die Ehrengäste zu stellen oder zu drängeln, um ein perfektes Foto zu bekommen. Ausnahme ist da natürlich, wenn die Gäste um ein Foto bitten. Doch wie genau stellt man das an? Aufmerksamkeit und das Beobachten von allen Gästen ist die Devise. Wann genau stelle ich mich an welchen Platz, um ein Foto zu machen. Bin ich dabei irgendjemandem im Weg, oder verdecke ich dabei vielleicht wichtige Personen, wohlmöglich das Brautpaar? Als Eventfotograf halte ich mich im Hintergrund und bin trotzdem in der Lage, gute Fotomotive schnellstens zu erkennen und diese in einem Foto festzuhalten. Keine leichte Sache.

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Richtige Fotografie, zur richtigen Zeit

Fakt ist, dass bei einer Hochzeit nicht nur das Brautpaar zählt. Klar, muss die Hälfte der Fotos das Paar abbilden, dennoch sind auch Gäste und Location, sowie das Buffet und die Hochzeitstorte wichtig. Ein Foto, von der Mutter des Bräutigams, wie diese eine kleine Träne verdrückt, löst viel mehr Emotionen aus, als 300 Bilder von ein und derselben Perspektive des Brautpaars. Des Weiteren denken die Gäste meistens, dass der Fotograf nur Augen für das Brautpaar hat und deshalb vermutet man nicht, gerade im Blickfeld des Fotografen zu sein. Eine richtige Mischung aus vielen Bildern, von diversen Gästen und vor allem Fotos mit Emotionen, machen ein späteres Hochzeitsalbum komplett.

Lieber ohne Licht

Klar ist, dass eine Hochzeit in einer Kirche meistens keine gute Voraussetzung für gute Fotos ist. Aber es gibt ja noch den geliebten Blitz, der alles schön erhellt und jede dunkle Situation in ein gut sichtbares Foto verwandelt. Und doch gibt es auch negative Seiten, die der Eventfotograf beachten sollte. Blitzlicht stört extrem und gerade bei einer solchen emotionalen Veranstaltung, wie einer Hochzeit. Bei jedem Blitz wird dem Brautpaar klar, dass dort jemand ist, der sie gerade in einem Bild festhält und natürlich möchte man dann gut aussehen. Unterbewusst ist das Brautpaar also immer angespannt und kann sich an seinem großen Tag nicht richtig gehen lassen. Geben Sie dem Brautpaar Luft und nehmen Sie es bei Gelegenheit zur Seite und machen Sie ein paar schöne Fotos, nur mit den engsten Verwandten. Für weitere Tipps und Tricks ist es immer hilfreich sich zu informieren. Zum Beispiel mit seiner Suche nach „Eventfotograf Frankfurt“ finden Sie viele verschiedene Profis, die Ihnen zum Thema Eventfotografie und Messefotografie weiterhelfen können.

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